Am 19. September 2026 hat zum zweiten Mal das Demenz Meet Köln stattgefunden – dieses Mal im Rautenstrauch-Joest-Museum und im AOK Haus Köln. Unter dem Motto „Leichte Stunden zu einem schweren Thema“ standen Mutmach-Geschichten von Menschen mit Demenz und Angehörigen ebenso im Mittelpunkt wie der persönliche Austausch – untereinander und mit Fachpersonen aus Vereinen, Initiativen, Instituten und Unternehmen.
Die Uniklinik Köln gehört zu den Kooperationspartnern des Demenz Meets und war auf der „Piazza“ mit verschiedenen Informations- und Mitmachangeboten vertreten. Katrin Horst aus dem Patienten-Informations-Zentrum (PIZ) widmete sich besonders dem Thema Aromatherapie: Die Teilnehmenden konnten unterschiedliche Düfte und deren Anwendung erkunden und ihren persönlichen Lieblingsduft mit nach Hause nehmen.
Gülnihan Yoldas und Julia Dickmeiß vom Kölner Alzheimer Präventionszentrum und Dix Meiberth vom Zentrum für Gedächtnisstörungen (ZfG) der Uniklinik Köln sowie Vorstandsmitglied des Kölner Vereins für seelische Gesundheit e.V. (KVsG) informierten über ihre Angebote in den Bereichen Beratung, Diagnostik und Therapie sowie über aktuelle Studienaktivitäten sowie Vereinsaktivitäten zur Entstigmatisierung des Themas Demenz.
Dr. Sandra Salm und Priv.-Doz. Dr. Ann-Kristin Folkerts aus dem Institut für Medizinische Psychologie | Neuropsychologie & Gender Studies präsentierten gemeinsam mit Co-Forschenden das Projekt D-CSMART zu Geschlechterunterschieden bei kognitiver Stimulation für Menschen mit Demenz. Das Projekt wird partizipativ unter Beteiligung von Menschen mit Demenz, Angehörigen und Versorgenden durchgeführt.
Das Demenz Meet bot eine wertvolle Gelegenheit, das Thema Demenz aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten, mit Betroffenen, Angehörigen und Fachpersonen ins Gespräch zu kommen und neue Kontakte zu knüpfen. Zugleich ermöglichte die Veranstaltung einen Blick über die eigenen fachlichen Grenzen hinaus und zeigte, wie vielfältig die Auseinandersetzung mit Demenz sein kann.

