Früherkennungs- und Therapiezentrum für psychische Krisen (FETZ)

Um Störungen der seelischen Gesundheit und ihre möglichen Folgen erfolgreich beherrschen zu können, ist eine möglichst frühe Erkennung und Behandlung wichtig. Darüber hinaus ist es ein wichtiges Ziel, bereits ein erhöhtes Risiko für das Auftreten einer psychischen Störung zu erkennen sowie geeignete Maßnahmen zu entwickeln und anzubieten, um eine solche Störung verhindern (Prävention) oder doch zumindest den Verlauf günstig beeinflussen zu können. Dies gilt in besonderem Maße für die Psychosen, für die eine solche Früherkennung von Risikoanzeichen und Symptomen einer beginnenden Störung inzwischen in entsprechend spezialisierten Zentren gezielt möglich ist. Unser 1997 gegründetes Früherkennungs- und Therapiezentrum (FETZ) zählt zu den international führenden Einrichtungen auf diesem Gebiet.

Das Angebot des FETZ steht trotz der Situation um die Corona-Pandemie unter den entsprechenden Hygiene- und Abstandsregeln weiterhin zur Verfügung. Zudem gibt es die Möglichkeit, Termine in Form einer Videosprechstunde durchzuführen.

Veranstaltungshinweis

Die KölnBonner Woche für Seelische Gesundheit geht rund um den Internationalen Tag der seelischen Gesundheit am 10. Oktober in ihre sechste Auflage. Unter der Schirmherrschaft von Steffi Neu, Moderatorin und Journalistin, laden verschiedene Akteure aus der Region Köln/Bonn vom 9. bis zum 17. Oktober 2021 zu zahlreichen Veranstaltungen ein.

Erklärtes Ziel der Organisatoren ist es, in der breiten Öffentlichkeit ein Bewusstsein für die eigene seelische Gesundheit zu schaffen und zum Abbau von Vorurteilen gegenüber psychischen Erkrankungen beizutragen.

Eine Übersicht über alle Veranstaltungen sowie weitere Informationen finden Sie unter seelische-gesundheit-koeln-bonn.de/.

Ziele des FETZ

  • Die seelische Gesundheit junger Erwachsener erhalten
  • Rechtzeitig die Frühzeichen einer psychischen Störung oder eines erhöhten Risikos hierfür erkennen 
  • Rechtzeitig erforderliche Hilfe anbieten
  • Aufklärung über psychische Störungen und ihre Prävention
Hintergrundinformationen

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) definiert seelische Gesundheit als "Zustand des Wohlbefindens, in dem der Einzelne seine Fähigkeiten ausschöpfen, die normalen Lebensbelastungen bewältigen, produktiv und fruchtbar arbeiten kann und imstande ist, etwas zu seiner Gemeinschaft beizutragen".

Störungen der seelischen Gesundheit sind sehr häufig und können jeden treffen. Nach Schätzungen der WHO leiden weltweit 450 Millionen Menschen an psychischen Störungen und eine von vier Personen wird im Laufe ihres Lebens eine solche Störung entwickeln.

Für die Betroffenen können Störungen der seelischen Gesundheit mit erheblichen Beeinträchtigungen von Lebensqualität, Leistungsfähigkeit und Verwirklichung persönlicher Lebenspläne einhergehen. 

Ausmaß und Intensität der Folgebeeinträchtigungen durch eine psychische Erkrankung nehmen in vielen Fällen zu, je länger eine angemessene Behandlung ausbleibt. Umso wichtiger ist die Erkenntnis, dass psychische Störungen meist nicht plötzlich entstehen. Eine jahrelange Entwicklung kann vorausgehen, in der bereits Veränderungen im Denken, Fühlen und Verhalten auftreten können.

Prof. Dr. Joseph Kambeitz

Prof. Dr. Joseph Kambeitz

Leiter Früherkennungs- und Therapiezentrum für psychische Krisen (FETZ)

Team

Dr. rer. hum. biol. M.Sc. Dipl. Psych. Lana Kambeitz-Ilankovic, Psychologin
Dr. M.Sc. Psych. Marlene Rosen, Psychologin
Dr. Theresa Lichtenstein, Oberärztin
Dr. Ana Muthesius, Fachärztin
Jana Brünies, Ärztin
M.Sc. Psych. Adelina Marcu, Psychologin

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