Früherkennungs- und Therapiezentrum für psychische Krisen (FETZ)

Um Störungen der seelischen Gesundheit und ihre möglichen Folgen erfolgreich beherrschen zu können, ist eine möglichst frühe Erkennung und Behandlung wichtig. Darüber hinaus ist es ein wichtiges Ziel, bereits ein erhöhtes Risiko für das Auftreten einer psychischen Störung zu erkennen sowie geeignete Maßnahmen zu entwickeln und anzubieten, um eine solche Störung verhindern (Prävention) oder doch zumindest den Verlauf günstig beeinflussen zu können. Dies gilt in besonderem Maße für die Psychosen, für die eine solche Früherkennung von Risikoanzeichen und Symptomen einer beginnenden Störung inzwischen in entsprechend spezialisierten Zentren gezielt möglich ist. Unser 1997 gegründetes Früherkennungs- und Therapiezentrum (FETZ) zählt zu den international führenden Einrichtungen auf diesem Gebiet.

Ziele des FETZ

  • Die seelische Gesundheit junger Erwachsener erhalten
  • Rechtzeitig die Frühzeichen einer psychischen Störung oder eines erhöhten Risikos hierfür erkennen 
  • Rechtzeitig erforderliche Hilfe anbieten
  • Aufklärung über psychische Störungen und ihre Prävention
Hintergrundinformationen

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) definiert seelische Gesundheit als "Zustand des Wohlbefindens, in dem der Einzelne seine Fähigkeiten ausschöpfen, die normalen Lebensbelastungen bewältigen, produktiv und fruchtbar arbeiten kann und imstande ist, etwas zu seiner Gemeinschaft beizutragen".

Störungen der seelischen Gesundheit sind sehr häufig und können jeden treffen. Nach Schätzungen der WHO leiden weltweit 450 Millionen Menschen an psychischen Störungen und eine von vier Personen wird im Laufe ihres Lebens eine solche Störung entwickeln.

Für die Betroffenen können Störungen der seelischen Gesundheit mit erheblichen Beeinträchtigungen von Lebensqualität, Leistungsfähigkeit und Verwirklichung persönlicher Lebenspläne einhergehen. 

Ausmaß und Intensität der Folgebeeinträchtigungen durch eine psychische Erkrankung nehmen in vielen Fällen zu, je länger eine angemessene Behandlung ausbleibt. Umso wichtiger ist die Erkenntnis, dass psychische Störungen meist nicht plötzlich entstehen. Eine jahrelange Entwicklung kann vorausgehen, in der bereits Veränderungen im Denken, Fühlen und Verhalten auftreten können.

Team

Dr. Theresa Haidl
Marlene Rosen, M.Sc., Psychologin
Carolin Doll, M.Sc., Psychologin
Tanja Pantel, M.Sc., Psychologin
Mauro Seves, M.Sc., Psychologe
Susanne Hölzer
Steffen Escherich
Dr. Ana Muthesius-Digón
Dr. Julia Arnhold, Dipl.-Psych., Psychologische Psychotherapeutin, ehrenamtliche Mitarbeiterin

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