Peer-moderierte Online-Gruppen: wöchentliche, einstündige Videositzungen über 12 Wochen
mentalhub
Digitale Recovery-Nachsorge bei komplexen psychischen Krisen
Das Start-up mentalhub ist ein Gründungs- und Transferprojekt der Uniklinik Köln und entwickelt eine digitale Recovery-Nachsorge für Menschen mit komplexen psychischen Krisenerfahrungen. Entsprechend der EFRE-Ziele für Digitalisierung und Gründung schließt die Plattform eine Versorgungslücke nach dem Klinikaufenthalt. Durch evidenzbasierte Programme und Begleitung durch krisenerfahrene Peers (Genesungsbegleitung) fördert das Projekt soziale Teilhabe und Entstigmatisierung. mentalhub stärkt die Selbstbestimmung von Patientinnen und Patienten und etabliert eine chancengleiche, zukunftsweisende Versorgung in NRW.
Welches Ziel verfolgt das Projekt?
- Versorgungslücke nach der Entlassung schließen
Nach dem stationären Aufenthalt fehlt niedrigschwellige Anschlussversorgung; Wartezeiten auf ambulante Termine senken Adhärenz und erhöhen das Rezidivrisiko. - Drehtüreffekt und Rehospitalisierungen reduzieren
Sektorenübergreifend, kosteneffizient und nah am Menschen. - Erfahrungswissen professionalisieren
Genesungsbegleitung wird als tragende Rolle in ein skalierbares, digitales Versorgungsangebot überführt — mit entstigmatisierender Wirkung - Transfer in die Regelversorgung
Marktreifeentwicklung und wissenschaftliche Erprobung an der Uniklinik Köln, anschließend geplanter Marktzugang im Gesundheitssystem.
Das Projekt mentalhub wird im Rahmen des Programms Start-up Transfer.NRW aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.

